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Das Leipziger Siemens-Werk für Niederspannungsschaltanlagen. Abschreibung auf Siemens Energy und Belastungen wegen Russland drücken Siemens tief ins Minus. | © Jan Woitas/dpa

Traditionskonzern Siemens sieht sich trotz Quartalsverlust gut aufgestellt

Von Christof Rührmair, dpa

11.08.2022 | Stand 12.08.2022, 11:16 Uhr

Fast 12 Jahre ist es her, dass Siemens zuletzt rote Zahlen verbuchen musste - jetzt ist es wieder so weit. Der Münchner Konzern machte im dritten Geschäftsquartal 1,5 Milliarden Euro Verlust, wie er am Donnerstag mitteilte. Die Gründe dafür sind eine hohe Abschreibung auf den verbliebenen Anteil an der ehemaligen Energiesparte Siemens Energy und Belastungen im Zusammenhang mit Russland, da sich Siemens wegen des Ukraine-Krieges von dort zurückzieht. «Es war kein einfaches Quartal», sagt Konzernchef Roland Busch.

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