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Anlagen auf dem Industriegelände der PCK-Raffinerie GmbH. In der Erdölraffinerie PCK in Schwedt kommt Rohöl aus Russland über die Pipeline «Freundschaft» an - noch. | © Patrick Pleul/dpa

Sanktion gegen Russland EU-Kommission plant Öl-Embargo - das sind die möglichen Folgen

Preissprünge bei Spritpreisen, mehr Arbeitslose, Probleme in Entwicklungsländern: Ein Ölembargo der EU gegen Russland birgt erhebliche Risiken. Dennoch stellt die EU-Kommission nun die Weichen.

04.05.2022 | Stand 04.05.2022, 22:58 Uhr

Brüssel (dpa/AFP). Die Europäische Union plant nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen "ein vollständiges Einfuhrverbot für sämtliches russisches Öl". Die EU-Kommission schlage den Mitgliedstaaten vor, "russische Rohöllieferungen innerhalb von sechs Monaten und raffinierte Erzeugnisse bis Ende des Jahres auslaufen" zu lassen, sagte von der Leyen am Mittwoch im Europaparlament in Straßburg. "Auf diese Weise maximieren wir den Druck auf Russland und halten gleichzeitig Kollateralschäden für uns und unsere Partner weltweit möglichst gering", sagte von der Leyen zu dem Ölembargo weiter. Von der Leyen räumte ein, die Umsetzung des Embargos werde "nicht einfach".

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