0
Christine Lambrecht - © Foto: Kay Nietfeld/dpa
Justizministerin Christine Lambrecht. | © Foto: Kay Nietfeld/dpa

Kompromiss Koalition einigt sich grundsätzlich auf Frauenquote in Vorständen

Schon im Koalitionsvertrag haben Union und SPD Verbesserungen für Frauen in Führungspositionen von Unternehmen verabredet. Nach langem Ringen gibt es nun einen Kompromiss. Die Koalitionsspitze soll kommende Woche endgültig entscheiden.

20.11.2020 | Stand 21.11.2020, 08:53 Uhr

Berlin (dpa). Die schwarz-rote Koalition hat sich grundsätzlich auf eine verbindliche Frauenquote in Vorständen geeinigt. In Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern muss demnach künftig ein Mitglied eine Frau sein, teilten Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) am Freitag nach einer Einigung der vom Koalitionsausschuss eingesetzten Arbeitsgruppe zu diesem Thema mit. Der Kompromiss soll in der kommenden Woche den Koalitionsspitzen zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden.

Empfohlene Artikel

realisiert durch evolver group