"Produkt des Jahres": Tinkerforge erhält "Chip Award"

Jungunternehmer aus Kreis Gütersloh basteln am Erfolg

Josef Reitberger (Chefredakteur CHIP), Olaf Lüke, Bastian Nordmeyer (beide Tinkerforge) und Moderatorin Radka Kaspar (v.l.). - © FOTO: CHIP
Josef Reitberger (Chefredakteur CHIP), Olaf Lüke, Bastian Nordmeyer (beide Tinkerforge) und Moderatorin Radka Kaspar (v.l.). | © FOTO: CHIP

Schloß Holte-Stukenbrock (upo). Das Computer-Fachmagazin Chip hat einen "Chip Award 2012" an das Start-up-Unternehmen Tinkerforge in Schloß Holte-Stukenbrock verliehen. Die Auszeichnungen würdigen "herausragende Leistungen in der digitalen Welt". Die beiden Geschäftsführer Bastian Nordmeyer und Olaf Lüke erhielten den Preis für das "Produkt des Jahres 2012".

"Wir wurden total überrascht und freuen uns riesig", sagt Nordmeyer. Schließlich befinde man sich in einer Reihe mit den Branchengrößen Lufthansa oder Panasonic, die in den vergangenen Jahren zu den Preisträgern zählten.

Die beiden Ostwestfalen haben ein elektronisches Baukastensystem entwickelt, das sich beliebig erweitern lässt. "Wir vergleichen das immer mit Lego Technic oder Lego Mindstorms", sagt Nordmeyer. Die komplette Hardware und Software ist "open source" und beinhaltet somit öffentlich zugängliche Quelltexte.

Elektronisches Baukastensystem

Die einzelnen Bausteine mit einer Größe von vier mal vier Zentimetern lassen sich leicht aufeinanderstecken. Diese "Bricks" gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die Masterversion kann alle anderen Bausteine steuern, der IMU-Brick verarbeitet Sensordaten. Jeder Stein hat einen 32-Bit-Mikrocontroller, einen USB-Port und zwei Status-LEDs.

Die Module können mit einem PC, Handy oder Tablet-PC gesteuert werden. Mit ihnen können Vorgänge automatisiert oder auch Prototypen entwickelt werden.

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