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Ein höherer Mindestlohn ist laut Arbeitsminister Heil auch eine Frage des Respekts. - © Kay Nietfeld
Ein höherer Mindestlohn ist laut Arbeitsminister Heil auch eine Frage des Respekts. | © Kay Nietfeld

12 Euro pro Stunde Heil verteidigt höheren Mindestlohn: "Kein Negativeffekt zu erwarten"

Seit dem 1. Oktober gilt ein neuer Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde. Der Arbeitsminister nimmt die Erhöhung gegen Kritik in Schutz. Wirtschaftsforscher hingegen warnen vor einer weiteren Inflationssteigerung.

02.10.2022 | Stand 02.10.2022, 10:11 Uhr

Berlin (epd). Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die seit dem 1. Oktober geltende Mindestlohnerhöhung verteidigt. „Die 12 Euro haben wir vor der Krise beschlossen“, sagte Heil den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Aber sie helfen gerade jetzt in der Krise.“ Auch für die Wirtschaft rechnet der SPD-Politiker nicht mit negativen Effekten. Der Wirtschaftsforscher Clemens Fuest warnte hingegen vor einer weiteren Inflationssteigerung. Der Mindestlohn steigt von bisher 10,45 Euro auf zwölf Euro pro Stunde.

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