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Die deutsche Möbelindustrie bekommt aktuell die durch die hohe Inflation und den Ukraine-Krieg ausgelöste Kaufzurückhaltung der Verbraucher zu spüren. - © Henning Kaiser
Die deutsche Möbelindustrie bekommt aktuell die durch die hohe Inflation und den Ukraine-Krieg ausgelöste Kaufzurückhaltung der Verbraucher zu spüren. | © Henning Kaiser

Halbjahresbilanz Möbelindustrie spürt Kaufzurückhaltung: Preise sollen weiter steigen

Trotz Corona, Krieg und Inflation verzeichnet die Möbelbranche seit Jahresbeginn ein Umsatzplus von rund 13 Prozent. Die Prognose für das zweite Halbjahr fällt dennoch verhalten aus.

Linda Schnepel
19.08.2022 | Stand 19.08.2022, 19:08 Uhr
Erich Reimann

Von der Coronakrise erholte sich die Möbelindustrie überraschend schnell und steht nach einem wechselhaften ersten Halbjahr 2022 mit einer Bilanz von 13,4 Prozent Umsatzsteigerung da. Doch der Ukrainekrieg und seine Auswirkungen haben das Geschäft der Möbelhersteller mit Materialmangel, gestörten Lieferketten und einer allgemeinen Kaufzurückhaltung belastet. Da die Unsicherheiten im Hinblick auf die Energiepreise und Inflation vorerst bleiben, wird die zweite Jahreshälfte umsatzschwächer ausfallen, sagte Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK).

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