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Ist Trinkgeld ein Muss, selbst wenn der Service lausig war? - © Symbolfoto: Pixabay
Ist Trinkgeld ein Muss, selbst wenn der Service lausig war? | © Symbolfoto: Pixabay

Preissteigerung Wie viel Trinkgeld ist in Zeiten angemessen, in denen die Preise steigen?

Es sollten fünf bis zehn Prozent sein - das ist in Deutschland die Faustregel. Aber gilt das noch? Und was ist der größte Fehler beim Trinkgeld?

Hanna Gersmann
13.08.2022 | Stand 18.08.2022, 12:38 Uhr

Die Trinkgeldkultur der Deutschen steht neu in Frage, seit die ARD-Moderatorin Anja Reschke vor wenigen Tagen twitterte: „Was ist bitte los mit den Leuten? Das Trinkgeld nimmt seit Jahren ab.“ Viele zahlten gar nicht mehr, andere rundeten nur minimal auf. SPD-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach antwortet darauf hin: „Schon alleine wegen der dauernden Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus ist es unverständlich, dass nicht großzügiger Trinkgeld bezahlt wird. Ausgenommen sind natürlich Ärmere. In der Gastronomie arbeiten die Menschen hart und tragen oft ein erhebliches Risiko.“

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