Das "Gassco"-Gasterminal in Emden: Hier wird das ankommende Gas aus den norwegischen Bohrinseln gereinigt und nach Deutschland, Belgien, Frankreich und in die Niederlande verteilt. - © picture alliance / Ulrich Baumgarten
Das "Gassco"-Gasterminal in Emden: Hier wird das ankommende Gas aus den norwegischen Bohrinseln gereinigt und nach Deutschland, Belgien, Frankreich und in die Niederlande verteilt. | © picture alliance / Ulrich Baumgarten

NW Plus Logo Energieversorgung "L-Gas-Gebiet" OWL: Wie würde ein Gas-Mangel im Winter die Region treffen?

In OWL wird vor allem „L-Gas“ aus den Niederlanden und Deutschland verfeuert. Doch bei einem russischen Liefer-Stopp ist die Region nicht vor Knappheit sicher.

Martin Krause

Bielefeld. Seit einem halben Jahr ist die Versorgung mit Erdgas ein beherrschendes Thema in Deutschland. Die russische Invasion in die Ukraine hat das Verhältnis zum wichtigsten Gaslieferanten Russland zerrüttet. Die russische Seite droht seit Monaten mit dem Griff zum Gashahn und hat die Exporte in die EU bereits massiv reduziert. Die deutsche Seite bemüht sich, zunächst die Speicher zu füllen und dann so schnell wie möglich unabhängig vom russischen Gas zu werden. Alle Haushalte und Unternehmen sind dazu aufgerufen, Gas zu sparen und den Verbrauch zu senken: Über kürzere Duschzeiten und wärmere Pullover machen die Deutschen sich mit Galgenhumor lustig. Doch die Sorgen vor dem Winter sind groß.

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