Hightech von DMG Mori. - © obs/DMG MORI
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NW Plus Logo 120. Jahreshauptversammlung DMG Mori: Zurück auf Vorkrisenniveau

Das Bielefelder Unternehmen schloss das Jahr 2021 mit guten Zahlen und ist für 2022 zuversichtlich. Obwohl die Produktion am russischen Standort eingestellt wurde.

Mareike Köstermeyer

Bielefeld. "Anspruchsvoll, aber erfolgreich", so fasste Christian Thönes das Jahr 2021 für die DMG Mori AG zusammen. Auch im zweiten Corona-Jahr habe der Werkzeugmaschinenhersteller laut dem Vorsitzenden des Vorstands finanzielle Stärke, Widerstandsfähigkeit, Innovationskraft und Teamgeist bewiesen. Die Ausgleichsdividende, die seit 2016 in Höhe von 1,17 Euro brutto je Aktie ausgezahlt wird, werde demnach auch für das Jahr 2021 planmäßig an alle Aktionäre ausgezahlt.

Weltweit befand sich der Markt für Werkzeugmaschinen 2021 auf Erholungskurs. Obwohl die Entwicklung durch die anhaltende Pandemie, Materialverfügbarkeit und Lieferengpässe beeinträchtigt war, konnte DMG Mori die Marktanteile am weltweiten Marktvolumen (69,9 Milliarden Euro) weiter erhöhen. So stieg der Auftragseingang um 57 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro (Vorjahr 1,6 Milliarden Euro). "Insbesondere das Neumaschinengeschäft nahm mit +71 Prozent signifikant zu", betonte Thönes. Insgesamt habe das Kerngeschäft mit Werkzeugmaschinen und Services sogar +5 Prozent über dem hohen Vor-Corona-Niveau 2019 (2,4 Milliarden Euro) gelegen.

Prognosen am Ende übertroffen

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