Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger zu Gast beim FDP-Handwerkerfrühstück in Bielefeld: (von links) Jens Prager, Martina Hannen, Jan Maik Schlifter, Ministerin - © Mike-Dennis Müller / www.mdm.photo
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger zu Gast beim FDP-Handwerkerfrühstück in Bielefeld: (von links) Jens Prager, Martina Hannen, Jan Maik Schlifter, Ministerin | © Mike-Dennis Müller / www.mdm.photo

NW Plus Logo Antrittsbesuch Handwerkskammer OWL macht Druck auf Berliner Ministerin

Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger (FDP) stattete dem Campus Handwerk in Bielefeld einen Besuch ab. Jetzt soll sie die Frage beantworten, wo die Millionen für einen geplanten Neubau sind.

Martin Krause

Bielefeld. Bettina Stark-Watzinger (FDP) kennt die große Bedeutung des Handwerks für die Modernisierung der deutschen Wirtschaft und den Wandel zur Klimaneutralität. Sie weiß, wie wertvoll Handwerker sind, vor allem, wenn man dringend einen braucht: "Ich habe sechs Jahre lang in Großbritannien gelebt, bestellen Sie da mal einen Handwerker", sagte die seit Dezember 2021 amtierende Bundesbildungsministerin jetzt bei einem "Antrittsbesuch" im Bielefelder Campus Handwerk. OWL-Handwerkspräsident Peter Eul, Jens Prager und Ragna Köstner aus der Geschäftsführung der Kammer und weitere Repräsentanten der Branche bereiteten der gebürtigen Frankfurterin einen großen Bahnhof, und sie nutzten die Gelegenheit zum Drängeln: Denn für den geplanten Bau des neuen Handwerksbildungszentrums für Bauberufe, Maler und die Kfz-Branche fehlt noch das nötige Geld aus Berlin.

Direkt neben dem Berufsbildungszentrum am Bielefelder Bahnhof soll unter dem Titel "Zukunftswerkstatt" für gut 55 Millionen Euro der Nachfolgebau für das bisher in Bielefeld-Brackwede stehende Handwerksbildungszentrum des Kreishandwerkerschaften Gütersloh und Bielefeld entstehen. Die Baupläne sind parat, NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte im März bereits einen Zuwendungsbescheid seines Hauses für elf Millionen Euro Förderung überreicht - 20 Prozent der Kosten sind damit gedeckt. Zehn Prozent soll das NRW-Wirtschaftsministerium von Minister Andreas Pinkwart (FDP) aus dem Topf der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zuschießen, zehn Prozent wollen die Kreishandwerkerschaften selbst stemmen.

"200.000 Ausbildungsbetriebe beschäftigen sich mit der Klimawende"

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