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Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hatten die Spritpreise zeitweilig neue Rekordhöhen erreicht. - © Peter Kneffel/dpa
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hatten die Spritpreise zeitweilig neue Rekordhöhen erreicht. | © Peter Kneffel/dpa

Greenpeace-Studie Rekordpreise: Wer sind die Profiteure des teuren Sprits?

Greenpeace rechnet in einer Studie vor, dass die Mineralölkonzerne kräftig an den gestiegenen Preisen für Benzin und Diesel verdienen.

13.04.2022 | Stand 13.04.2022, 10:06 Uhr

Hamburg (AFP). Angesichts der deutlich gestiegenen Spritpreise im Zuge des Ukraine-Kriegs wirft die Umweltschutzorganisation Greenpeace der Mineralölwirtschaft vor, aus den hohen Preisen an den Zapfsäulen Profit in Milliardenhöhe zu schlagen. Laut einer veröffentlichten Studie im Auftrag von Greenpeace verdienten die Ölkonzerne in Europa seit Kriegsbeginn mindestens drei Milliarden Euro zusätzlich an den höheren Preisen für Diesel und Benzin. Die Branche selbst betonte, dass es auch höhere Ausgaben für die Unternehmen gebe - unter anderem durch höhere Energiekosten im Raffinerieprozess und Zusatztransporte.

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