Das Logo des japanisch-deutschen Unternehmens DMG Mori: Der Konzern hat eine eigene Fabrik im russischen Ulyanovsk. - © picture alliance/dpa
Das Logo des japanisch-deutschen Unternehmens DMG Mori: Der Konzern hat eine eigene Fabrik im russischen Ulyanovsk. | © picture alliance/dpa

NW Plus Logo Krieg in der Ukraine Bielefelder Maschinenbauer DMG Mori stoppt Produktion in Russland

Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen die Bielefelder an drei russischen Standorten. Das Unternehmen verurteilt den Krieg "aufs Schärfste".

Martin Krause

Bielefeld. Der Bielefelder Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori hat wegen des Kriegs der russischen Regierung gegen die Ukraine seine Aktivitäten in Russland eingestellt. Bereits Ende Februar seien alle Vertriebs- und Serviceaktivitäten und auch die Maschinenproduktion im eigenen Werk am Standort Ulyanovsk gestoppt worden, teilte DMG Mori mit. Dies umfasse auch alle Lieferungen von Maschinen, Ersatzteilen, Komponenten und Services nach Russland. Werkzeugmaschinen wie die von DMG Mori sind in der Regel sowohl für zivile als auch für militärische Produktionszwecke ("dual use") einsetzbar: Sie unterliegen daher der Exportkontrolle. Entsprechend einer EU-Verordnung bedarf die Ausfuhr einer Genehmigung.

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