Das Foto zeigt eine Ansicht einer Werbekampagne von Gucci. Jeder, dessen Avatar auf der Online-Spieleplattform Roblox herumstreift, könnte auf andere Avatare treffen, die Gucci-Handtaschen, Sonnenbrillen oder Hüte tragen. - © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Antonio Calanni
Das Foto zeigt eine Ansicht einer Werbekampagne von Gucci. Jeder, dessen Avatar auf der Online-Spieleplattform Roblox herumstreift, könnte auf andere Avatare treffen, die Gucci-Handtaschen, Sonnenbrillen oder Hüte tragen. | © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Antonio Calanni

NW Plus Logo Kleidung für den Avatar Virtuelle Mode: Marken setzen auf das Metaversum - auch die OWL-Wirtschaft?

Durch Mark Zuckerberg ist die virtuelle Welt in aller Munde. Worum aber geht es überhaupt und warum kann man jetzt virtuelle Kleidung kaufen? Und sollte man? Das sagen Modeunternehmen aus der Region zu dem Trend.

Jemima Wittig

Bielefeld. Nike, Adidas und sogar Gucci setzen auf einen neuen Markt und mit ihnen viele andere. Sie wagen sich ins Metaversum und ermöglichen so unter anderem virtuelles Shopping. Worum geht es genau und wie stehen die Modeunternehmen aus Ostwestfalen-Lippe dazu? Eine Übersicht.

Was ist das Metaversum?

Spätestens seit der Umbenennung von Facebook in Meta im vergangenen Oktober ist zumindest der Begriff des Metaversums bekannter. Denn auf die virtuelle Welt wollte Mark Zuckerberg nach eigenen Aussagen mit dem neuen Namen den Fokus seines Konzerns lenken.

Was seiner Vorstellung nach damit geschehen soll, klingt wie aus einem Science-Fiction-Film. Er wolle unter anderem mit Hilfe von Brillen erreichen, dass physische und digitale Welten in einer virtuellen Realität zusammenkommen oder auch eine erweiterte Realität schaffen, bei der digitale Inhalte auf Displays oder mit Hilfe von Projektor-Brillen für den Betrachter in die reale Umgebung eingeblendet werden. Wie man es zum Beispiel schon durch das 2016 erstmals veröffentlichte Spiel "Pokémon Go" vom Softwareunternehmen Niantic kennt. Der Nutzer kann die Welt also mitgestalten - digital, oder mit Erscheinungsformen in der realen Welt.

Neu erfunden hat Zuckerberg diese virtuelle Welt also nicht. Durch die verschiedenen Anbieter gibt es ebenso verschiedene virtuelle Welten. Der Begriff Metaversum stammt aus dem 1992 erschienenen Roman "Snowcrash“ von Neal Stephenson. Bereits 2003 kam das Computerspiel "Second Live" heraus, in der Nutzer eine virtuelle Welt gestalten und mit Avataren interagieren. Mit der Verbreitung von Non-Fungible Tokens oder NFTs (auf Deutsch etwa: nicht-austauschbare Wertmarken) erlebt das Metaversum seit den 2020er eine neue Beliebtheit. Durch diese digitalen Echtheitszertifikate, die mit der Blockchain-Datenkette mit Verschlüsselungstechnik abgesichert und einzigartig sind, können virtuelle Produkte wie Land, Kunst oder eben Mode ge- und verkauft werden.

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