Die Online-Überweisung mit dem TAN-Generator gilt als besonders sicher. - © picture alliance / dpa Themendienst
Die Online-Überweisung mit dem TAN-Generator gilt als besonders sicher. | © picture alliance / dpa Themendienst

NW Plus Logo Betrug und Missbrauch Online-Banking: Wie berechtigt sind Sicherheitsbedenken?

Kontaktloses Überweisen und bargeldloses Bezahlen werden immer wichtiger. Doch nicht alle Kunden nutzen die digitalen Angebote. Viele haben Sorge vor Missbrauch.

Mareike Köstermeyer

Bielefeld. Die Überweisung per Computer oder per App auf dem Smartphone wird immer beliebter. Doch längst nicht alle Inhaber eines Girokontos nutzen die digitalen Dienstleistungen ihrer Bank. Zwar haben etwa 65 Prozent der Kontoinhaber in Deutschland auch ein Online-Girokonto. Doch gleichzeitig geben rund 75 Prozent der Befragten einer Umfrage von Kantar TNS an, dass sie Online-Bankgeschäfte für eher bis sehr gefährlich halten. Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2018 gaben rund 17 Prozent der Befragten sogar an, dass sie aus Angst vor einer missbräuchlichen Nutzung ihrer Daten auf Online-Banking verzichten.

Doch wie begründet ist das Misstrauen gegenüber dem Online-Banking? "Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es tatsächlich leider nicht", sagt David Riechmann von der Verbraucherzentrale NRW. Das sei überall so, wo Technik im Einsatz ist, sagt der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Doch mittlerweile seien Verbraucher rechtlich sehr gut geschützt und größere Sicherheitslücken auf Seiten der Banken beim Online-Banking seien ihm nicht bekannt.

Unsicherheit im Umgang mit digitalen Medien

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