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Halbwegs zufrieden mit dem Abschneiden seines Unternehmens im Coronajahr: Oetker-Konzernchef Albert Christmann. - © Sarah Jonek
Halbwegs zufrieden mit dem Abschneiden seines Unternehmens im Coronajahr: Oetker-Konzernchef Albert Christmann. | © Sarah Jonek
Kleines Minus im Corona-Jahr

Oetker-Bilanz: Die starken Sparten stützen die schwächeren Bereiche

Mit Brauereien, Sektkellereien und Hotels musste das Bielefelder Familienunternehmen im Coronajahr herbe Einbußen hinnehmen. Das Geschäft mit Nahrungsmitteln für Zuhause machte die Umsatzdelle wett.

Martin Krause
15.06.2021 | Stand 17.06.2021, 09:24 Uhr

Bielefeld. Das Credo des früheren Konzernpatriarchen Rudolf-August Oetker wurde berühmt: Ein Unternehmer sollte "nicht alle Eier in einen Korb legen", empfahl der 2007 gestorbene Bielefelder. Anders als viele heutige Manager, die gern alles auf eine Karte setzen, weil sie glauben, dass nur spezialisierte Unternehmen ihre Stärken voll ausspielen können, war der legendäre Alleinherrscher des Oetker-Konzerns überzeugt, dass eine breite ("diversifizierte") Aufstellung Schutz vor konjunkturellen Stürmen bietet. Im Coronajahr 2020 hat sich sein Prinzip erneut bewährt: Der Konzern konnte seinen Umsatz beinahe halten, weil die starke Nahrungsmittel-Sparte die Einbußen der schwächeren Bereiche ausglich.

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