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Das Urteil bedeutet nicht, dass nun alle Kunden Anspruch auf die Rückerstattung für ausgefallene Konzerte anmelden können. - © Symbolbild: pixabay
Das Urteil bedeutet nicht, dass nun alle Kunden Anspruch auf die Rückerstattung für ausgefallene Konzerte anmelden können. | © Symbolbild: pixabay

Urteil in München Eventim darf Erstattung von Vorverkaufsgebühren nicht pauschal ausschließen

Das Urteil bedeutet nicht, dass nun alle Kunden Anspruch auf die Rückerstattung für ausgefallene Konzerte anmelden könnten.

09.06.2021 | Stand 09.06.2021, 12:09 Uhr

München (rtr). Der Tickethändler Eventim hat im Streit mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen um die Erstattung von Vorverkaufsgebühren für in der Corona-Krise abgesagte Konzerte einen Rückschlag erlitten. Das Landgericht München erklärte am Mittwoch eine Klausel für unwirksam, in der das Unternehmen eine Erstattung der Vorverkaufsgebühr bei der Absage oder Verlegung von Veranstaltungen pauschal ausgeschlossen hatte. Zumindest in den Fällen, in denen Eventim die Tickets auf Kommissionsbasis vertreibe, benachteilige die Klausel die Kunden in unangemessener Weise, hieß es in dem Urteil.

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