0
In Schieflage: Der Modediscounter Takko hat insgesamt fast 18.000 Mitarbeiter. - © picture alliance / SvenSimon
In Schieflage: Der Modediscounter Takko hat insgesamt fast 18.000 Mitarbeiter. | © picture alliance / SvenSimon

Corona-Folgen Modediscounter Takko in höchster Not: Keine Landesbürgschaft

Die Einzelhandelskette aus Telgte verliert im Lockdown zehn Millionen Euro pro Woche. Nun sucht das Management nach neuen Wegen aus der Schieflage. Die NRW-Regierung kritisiert unterdessen die Firma.

Martin Krause
08.03.2021 | Stand 08.03.2021, 17:37 Uhr

Telgte/Düsseldorf. Der Modediscounter Takko will jetzt ohne Landesbürgschaft nach Auswegen aus seiner schweren Krise suchen. Die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC genannten Bedingungen für eine Landesbürgschaft, wie sie das in Telgte bei Münster ansässige Unternehmen Mitte Februar beantragt hatte, hätten sich auch "nach intensiven Verhandlungen mit Banken, Investoren und Partnern" als "unerfüllbar" erwiesen, teilte Takko-Chef Karl-Heinz Holland mit. Die Gespräche mit dem Land NRW seien "de facto gescheitert".

Empfohlene Artikel


Newsletter abonnieren

Wirtschaft-OWL

Mächtige Familienunternehmen, kreative Start-ups, solides Handwerk – all das zeichnet Ostwestfalen-Lippe aus. Jeden Freitagmorgen neu versorgen wir Sie in unserem Wirtschaftsnewsletter mit den wichtigsten Informationen aus unserer starken Region. Damit Sie mitreden können.

Die News-App

Jetzt installieren