Der Verzehr von Hähnchenfleisch und anderem Geflügel steigt seit Jahrzehnten, während Rind und Schwein in der Verbrauchergunst verloren haben. - © picture alliance/dpa/MAXPPP
Der Verzehr von Hähnchenfleisch und anderem Geflügel steigt seit Jahrzehnten, während Rind und Schwein in der Verbrauchergunst verloren haben. | © picture alliance/dpa/MAXPPP

NW Plus Logo Ernährung Von Verzicht keine Spur: Der Appetit auf Geflügelfleisch steigt

Nach dem Krieg stieg der Fleischhunger der Deutschen und erreichte seinen Höhepunkt in den 80er Jahren. Seitdem sinkt der Pro-Kopf-Verzehr nur moderat. Biofleisch ist noch immer ein Nischenprodukt.

Martin Krause

Bielefeld. Die berüchtigte „Fresswelle", sie rollte während des Wirtschaftswunders in den 50er und 60er Jahren über das ausgehungerte Nachkriegsdeutschland hinweg. Damals, als das Wirtschaftswachstum groß war, stieg auch die Lust der Deutschen auf reichhaltiges oder am liebsten sogar deftiges Essen. Der Fleischverbrauch allerdings stieg auch in den 70ern weiter an, kletterte Anfang der 80er Jahre über die Marke von 100 Kilo Fleischverbrauch pro Kopf und Jahr (inklusive Heimtierfutter und Knochen)...

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