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Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, will den Tarifvertrag der EVG verdrängen. - © picture alliance/Michael Kappeler/dpa
Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, will den Tarifvertrag der EVG verdrängen. | © picture alliance/Michael Kappeler/dpa

Tarifverhandlungen Streiks nicht ausgeschlossen: Gewerkschafter der Bahn streiten um Tarife

Die Lokführergewerkschaft will künftig die Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Bahn aushandeln. Die Vormachtstellung hat bislang die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Der Machtkampf verschärft sich.

Wolfgang Mulke
20.11.2020 | Stand 20.11.2020, 07:11 Uhr

Die Lokführergewerkschaft (GDL) beansprucht ein alleiniges Vertretungsrecht für die rund 200.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Bahn. Bisher handelt die deutlich größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) für die meisten Bahner die Arbeitsbedingungen aus. Die GDL beschränkte sich auf die Lokführer und das Zugpersonal. „Wir werden den Tarifvertrag der EVG verdrängen", lautet die Kampfansage von GDL-Chef Claus Weselsky.

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