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Die Ahlers AG hat wie alle Modeunternehmen mit den Nachwirkungen des Lockdown zu kämpfen. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Die Ahlers AG hat wie alle Modeunternehmen mit den Nachwirkungen des Lockdown zu kämpfen. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Wirtschaft Corona kostet Modeunternehmen Ahlers die Hälfte des Umsatzes

Das Herforder Unternehmen schreibt weiter Verluste, sieht aber seine Finanzierung dank eines Kredites mit Landesbürgschaft als gesichert an.

08.07.2020 | Stand 08.07.2020, 17:15 Uhr

Herford. Die Herforder Ahlers AG hat im zweiten Quartal von März bis Mai 2020 wegen des Corona-Lockdowns 58 Prozent des Umsatzes eingebüßt. Nach Angaben des Spezialisten für Herrenmode entspricht das einem Rückgang von 26,8 Millionen Euro. "Die Folgen der staatlichen Eindämmungsmaßnahmen waren für die Modeindustrie gravierend", teilt das Unternehmen mit. Befürchtet hatten die Herforder aber noch Schlimmeres: Die Umsatzentwicklung habe "am oberen Rand der Erwartungen zu Beginn des Lockdowns" gelegen, weil die kurzfristig produzierten Mund-Nasen-Masken erfolgreich verkauft wurden und in der zweiten Maihälfte noch mehr Sommerware ausgeliefert werden konnte als gedacht. Insgesamt ging der Umsatz der ersten sechs Monate 2019/20 durch den europaweiten Lockdown um 33 Prozent bzw. 34,6 Millionen Euro auf 70,7 Millionen Euro zurück (Vorjahr 105,3 Millionen Euro).


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