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Feinarbeit: Die Angestellten in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie bekommen mehr Geld. - © Teresa Kröger
Feinarbeit: Die Angestellten in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie bekommen mehr Geld. | © Teresa Kröger

Wirtschaft Tarifabschluss: Mehr Geld in der Möbelindustrie

Mitarbeiter in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in NRW bekommen mehr Gehalt: Besonders die Auszubildenden sollen profitieren.

03.12.2019 | Stand 03.12.2019, 09:35 Uhr

Herford. Mehr Geld für die rund 31.000 Beschäftigten der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Nordrhein-Westfalen: Ab 1. Januar 2020 werden die Entgelte um 2,6 Prozent und ab 1. Januar 2021 nochmals um 1,8 Prozent erhöht. Für die Monate Oktober bis Dezember erhalten die Beschäftigten pauschal 150 Euro, Auszubildende 75 Euro. Darauf haben sich die Tarifparteien nach Angaben der IG Metall am Montagabend geeinigt.

Herford. Mehr Geld für die rund 31.000 Beschäftigten der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Nordrhein-Westfalen: Ab 1. Januar 2020 werden die Entgelte um 2,6 Prozent und ab 1. Januar 2021 nochmals um 1,8 Prozent erhöht. Für die Monate Oktober bis Dezember erhalten die Beschäftigten pauschal 150 Euro, Auszubildende 75 Euro. Darauf haben sich die Tarifparteien nach Angaben der IG Metall am Montagabend geeinigt. Die Auszubildenden erhalten eine überproportionale Erhöhung in zwei Stufen, die je nach Ausbildungsjahr dazu führt, dass sie zwischen insgesamt 70 Euro und 100 Euro im Monat mehr in der Tasche haben. Der Entgelt-Tarifvertrag läuft bis 31. August 2021. Betriebe nicht überfordert „Die Entgelterhöhung passt zu der derzeitigen wirtschaftlichen Situation", sagt Christian Iwanowski, IG Metall-Verhandlungsführer in NRW. "Sie dürfte die Betriebe nicht überfordern. Die Beschäftigten behalten damit den Anschluss an andere vergleichbare Branchen." Es gebe aber noch viel zu tun, um die Branche attraktiver zu machen. "Mit der überproportionalen Erhöhung der Ausbildungsvergütung haben wir einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Das ist dringend nötig, um dem Fachkräftemangel zu begegnen."

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