Wirtschaft Maschinenbauer DMG Mori sieht nach gutem Jahr viele Unsicherheiten

Bielefelder Unternehmen meldet für 2018 Umsatzsteigerung um 13 Prozent auf 2,66 Milliarden Euro

11.02.2019 | Stand 11.02.2019, 12:45 Uhr

Bielefeld (dpa). Der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich mehr verdient. Für das laufende Jahr ist das Unternehmen jedoch wegen des Handelskonfliktes zwischen China und den USA sowie dem möglicherweise ungeregelten Brexit vorsichtiger. 2018 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf rund 2,66 Milliarden Euro, wie der im SDax notierte Konzern nach vorläufigen Zahlen am Montag in Bielefeld mitteilte. 150 Millionen Euro Gewinn Unter dem Strich blieben demnach rund 150 Millionen Euro als Gewinn übrig, 26 Prozent mehr als 2017. Genaueres will das Unternehmen auf der Bilanz-Pressekonferenz am 12. März mitteilen. Das laufende Jahr sei geprägt von „globalen Unsicherheiten", hieß es weiter. Bereits seit Herbst 2018 zeichne sich ab, dass die Wirtschaft nicht mehr so stark wachse, dies setze sich fort. Die Aussichten für den weltweiten Werkzeugmaschinenmarkt könnten sich noch eintrüben.

realisiert durch evolver group