Arbeitet zusammen: Die „Hinterland-Alliance" um Sebastian Borek (r.) und Dr.-Wolff-Chef Eduard Dörrenberg (Mitte). - © Barbara Franke
Arbeitet zusammen: Die „Hinterland-Alliance" um Sebastian Borek (r.) und Dr.-Wolff-Chef Eduard Dörrenberg (Mitte). | © Barbara Franke

Start-up-Szene Regionale Unternehmen gründen Allianz

Innovativ: Die Founders Foundation hat den Impuls gegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die digitale Entwicklung vor Ort voranzutreiben. Auch die Konferenz „Hinterland of Things“ wirft ihre Schatten voraus

Max Maschmann
31.01.2019 | Stand 31.01.2019, 10:45 Uhr

Bielefeld. Die burgunderfarbenen Pullover verdeutlichen: Diese elf regionalen Unternehmen und das Spitzencluster It’s OWL ziehen an einem Strang. Gemeinsam haben sie jetzt die „Hinterland-Alliance" gegründet – auf Initiative der Bielefelder Founders Foundation. Neben dem bereits erwähnten Spitzencluster zählen Dr. Oetker, Dr. Wolff, Phoenix Contact, Schüco, Claas, Wago, Miele, itelligence, Goldbeck, Böllhoff und Wortmann zur Allianz. Sie alle eint das Ziel, die Digitalisierung in der Region vorantreiben zu wollen. „Ich bin stolz und dankbar, dass sie alle in der Allianz dabei sind", sagt Sebastian Borek, Geschäftsführer der Founders Foundation, beim Empfang in Richtung der Unternehmer. Diese Idee, bei der die Unternehmen den Schulterschluss wagen, sei deutschlandweit einzigartig, sagt Jannis Johannmeier, bei der Founders Foundation für die Pressearbeit zuständig. Wunsch der Organisatoren ist es, dass sich durch die Zusammenarbeit ein florierendes, regionales „Start-up-Ecosystem" (Johannmeier) entwickelt. „Dafür sind die Unternehmen mit ihren Ressourcen und dem Know-how so wichtig", erklärt der Sprecher. Die Zusammenarbeit sieht regelmäßige Treffen vor Ihre Zusammenarbeit haben die Unternehmen vertraglich festgehalten, dazu zahlen sie noch in einen gemeinsamen Geldtopf ein. Wie lange die Kooperation der Unternehmen läuft, und welche Summe durch die gemeinsame Zusammenarbeit bereitsteht, wollten weder Borek noch Johannmeier verraten. Klar ist aber, dass es in Zukunft regelmäßige Treffen geben soll, um einen Austausch zu schaffen, der ein besseres Verständnis der digitalen und traditionellen Wirtschaft ermöglichen soll. Zudem ist die „Hinterland-Alliance" in diesem Jahr erstmals Mitorganisator der „Hinterland of Things". Die Start-Up-Konferenz der Founders Foundation geht am 14. Februar zum zweiten Mal im Bielefelder Lokschuppen über die Bühne. Inzwischen übersteige die Zahl der Bewerbungen die 1.200 vorhandenen Tickets, berichtet Geschäftsführer Borek. Unter dem Motto „best of both worlds" kommen dabei junge Unternehmer mit Machern aus dem Mittelstand zusammen. Auf zwei Bühnen gibt es nicht nur Informationen für den Nachwuchs, die „Hinterland" wartet auch mit prominenten Sprechern auf. So sind etwa Dorothee Bär (CSU), Ministerin für Digitalisierung, Cathrina Claas-Mühlhäuser, Aufsichtsratsvorsitzende des Landmaschinenkonzerns, und auch der frühere Bild-Herausgeber Kai Diekmann zu Gast. Ein Interview mit Kai Diekmann zählt zu den Highlights der Konferenz Dass Letzterer von Christian Miele bei einem Kamingespräch interviewt wird, zählt für Borek zu den Highlights der Konferenz. Insgesamt, so findet er, werde die Konferenz in diesem Jahr auch durch die verschiedenen Teilnehmer internationaler. Borek: „Mein Wunsch ist ohnehin, dass die Region keine Rolle mehr spielt, sondern die Welt hier in die Region kommt."

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