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Zukunftsprojekte: Jürgen Gausemeier (l.), Vorsitzender vom Clusterboard „It’s OWL“, und Thomas König, Leiter der Gruppe „Innovation“, bei der Strategietagung. Foto: mareike gröneweg - © Mareike Gröneweg
Zukunftsprojekte: Jürgen Gausemeier (l.), Vorsitzender vom Clusterboard „It’s OWL“, und Thomas König, Leiter der Gruppe „Innovation“, bei der Strategietagung. Foto: mareike gröneweg | © Mareike Gröneweg

Wirtschaft Neun Millionen Euro für Projekte von „It’s OWL“

Ein Netzwerk aus 20 Unternehmen aus der Region wird finanziell unterstützt

Mareike Gröneweg
05.12.2018 | Stand 05.12.2018, 09:45 Uhr

Paderborn. Die Landesregierung greift für das Spitzencluster „It’s OWL" tief in die Tasche. Zwar hat es NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP) nicht wie angekündigt zur Strategietagung im Heinz-Nixdorf-Museumsforum (HNF) geschafft, die Förderbescheide gab es aber dennoch. Sie wurden von Thomas König, Leiter der Gruppe „Innovation" im NRW-Wirtschaftsministerium, überreicht. Fünf Projekte werden mit neun Millionen Euro unterstützt. Sie alle starten im Dezember. Die Projekte entstanden im Technologie-Netzwerk „Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe", das sich 2012 im Spitzencluster-Wettbewerb durchgesetzt hatte. "Jetzt kann es richtig losgehen" „Jetzt kann es richtig losgehen", sagt Wolfgang Marquardt, Pressesprecher vom „It’s OWL" Clustermanagement. Bis 2023 sollen Projekte im Wert von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Davon, so Marquardt, soll die Hälfte aus der Industrie stammen und 50 Millionen Euro steuert das Land NRW bei. Zusätzlich sollen Bundes- und EU-Mittel eingeworben werden. Die geförderten Projekte befassen sich mit den Themen maschinelles Lernen, Big Data, digitaler Zwilling, neue Geschäftsmodelle und Arbeitswelt der Zukunft. Ziel sei es unter anderem, Lernplattformen für Mitarbeiter zu gestalten oder digitale Zwillinge von Produktionsmaschinen zu entwerfen, um deren Lebenszyklus zu verbessern. Hinter den fünf Projekten stehen 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Region. „Die entwickelten Theorien sollen für kleinere und mittlere Unternehmen zugänglich werden", erläutert Marquardt. Der Austausch zwischen Entwicklung und Praxis funktioniere über Transfergutscheine. 125 Unternehmen haben laut Marquardt bis Ende 2017 an 171 Transferprojekten teilgenommen. Marquardt: „So konnten sie die Herausforderungen der Digitalisierung besser meistern".

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