Zu viele Bildungsstätten in OWL

Ausbildung im Handwerk: Das Heinz-Piest-Institut empfiehlt eine stärkere Konzentration und Umstrukturierung. HBZ Lemgo und HBZ Minden künftig nicht ausgelastet

von Andrea Frühauf
Froh über Fakten: Peter Gödde.
FOTO: HIEGEMANN (© Wilfried Hiegemann + Kreishandwerkerschaft Paderborn)

Bielefeld. Das Handwerk in OWL sollte „über eine stärkere Konzentration der Bildungsstätten nachdenken". Dies regt eine Studie des Heinz-Piest-Instituts (HPI) der Leibniz-Universität Hannover an. Demnach ist die Zahl der Jugendlichen, die einen Handwerksberuf erlernen könnten, in den nächsten Jahren in ganz OWL stark rückläufig – am meisten in den Kreisen Höxter und Paderborn. Die Handwerkskammer OWL setzt nun auf „eine „Konzentration in der Fläche". Die Berufsbildungsstätten müssten in den „gängigen" Ausbildungsberufen weiterhin erreichbar für Lehrlinge sein. Näheres will sie am 24. September mitteilen.