Voller Vorfreude: Helmut Dennig (v. l.), Wolfgang Marquardt, Rainer Dorau, Marius Schröder und Hans-Dieter Tenhaef. - © Wolfgang Rudolf
Voller Vorfreude: Helmut Dennig (v. l.), Wolfgang Marquardt, Rainer Dorau, Marius Schröder und Hans-Dieter Tenhaef. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld/Hannover OWL präsentiert sich so stark wie nie auf der Hannover Messe

Vorbereitung: 50 Aussteller aus der Region präsentieren sich vom 23. bis zum 27. April auf einem Gemeinschaftsstand der weltgrößten Leistungsschau der Industrie. Mit dabei sind Weltmarktführer und Start-ups.

Bielefeld/Hannover. 50 Aussteller auf 700 Quadratmetern: Ab Montag demonstrieren Unternehmen, Forschungsinstitute, Organisationen und Start-ups aus OWL auf der Hannover Messer die führende Position der Region in der Elektroindustrie und im Maschinenbau. Damit ist die Region auf dem Gemeinschaftsstand der Vereine OWL GmbH und OWL Maschinenbau so stark vertreten wie nie. Zur weltgrößten Leistungsschau der Industrie vom 23. bis zum 27. April werden 200.000 Besucher erwartet. „In diesem Jahr wollen wir den Besuchern Orientierung bieten für die Industrie von morgen", erklärt Rainer Dorau von der Deutschen Messe AG. Zu den Schwerpunkten gehören selbstständiges Maschinenlernen durch künstliche Intelligenz und die Vorbereitung der Stromnetze auf die E-Mobilität. Davon erhoffen sich auch 117 Aussteller aus OWL, wovon sich 50 an dem Gemeinschaftsstand beteiligen, neuen Input. „Die Hannover Messe ist jedes Jahr ein Highlight, weil man als Unternehmer ein ganzes Jahr von dem Austausch einer Woche partizipiert", sagt der Vorstandssprecher des Vereins OWL Maschinenbau, Hans-Dieter Tenhaef. Die Aussteller aus OWL zeigen intelligente Maschinen, vernetzte Produktionsanlagen, innovative Automatisierungslösungen, effiziente Logistik, additive Fertigung und Assistenzsysteme. „Der starke Gemeinschaftsauftritt in Hannover zeigt, dass sich OWL als Hightech-Standort weiter entwickelt", erklärt Prokurist Wolfgang Marquardt von der OWL GmbH. Weltmarktführer und Start-ups auf einem Messestand Wie Unternehmen die Digitalisierung nutzen, zeigt der mittelständische Maschinenbauer Denios aus Bad Oeynhausen. Der Hersteller von Produkten und Dienstleistungen für den betrieblichen Umweltschutz hat neue Ansätze für intelligentes Gefahrstoffmanagement entwickelt. Dazu gehört ein intelligentes Gefahrenstofflager, das durch Sensoren Schadensfälle erkennt und behebt. „Um uns erfolgreich zu behaupten, müssen wir die Digitalisierung nutzen und neue Angebote entwickeln", erklärt der Vorstandsvorsitzende Helmut Dennig. „Für die Weiterentwicklung von Unternehmen bietet die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Forschungsinstituten über das Spitzencluster It’s OWL eine hervorragende Basis." Aus der Zusammenarbeit in OWL entstehen auch neue Geschäftsideen, die ebenfalls in Hannover präsentiert werden. Mit dabei ist das Start-up Third Element Aviation. Gründer Marius Schröder und sein Team bieten Unternehmen individuelle Lösungen für den Einsatz von Industriedrohen. „Wir möchten die Messe nutzen, um die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen vorzustellen", erklärt Schröder. Einsatzbereiche sind unter anderem Industrieinspektionen, Überwachungsabläufe, Lagertransporte oder Landminensuche. Kommentar OWL auf der Hannover Messe: Weiter für Furore sorgen Fünf Tage, 6.000 Aussteller und 200.000 Besucher – die Hannover Messer ist die weltgrößte Leistungsschau der Industrie und zukunftsweisend für die Branche. Trotz gewaltiger internationaler Konkurrenz, mittlerweile kommen 60 Prozent der Aussteller aus dem Ausland, sorgen die Unternehmen aus OWL in Hannover für Furore. Spätestens seit dem Erfolg des Spitzenclusters it’s OWL ist auch außerhalb der Region klar, wie stark Wirtschaft und Wissenschaft in OWL sind. Mit dem Wachstum des OWL-Gemeinschaftsstands auf der Hannover Messe 2018 ist die Region auf dem richtigen Weg, denn kein anderes Zusammenkommen der Industrie bietet so viele Chancen wie die Leistungsschau. Wichtig ist dabei, dass mehr Start-ups dabei sind, die zeigen, dass sich neben etablierten Weltmarktführern derzeit eine Gründerszene in OWL etabliert, die das Potenzial für millionenschwere Ideen hat und damit künftig auf der Messe für Furore sorgen wird.

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