Das Logo von Diebold Nixdorf am Heinz-Nixdorf-Ring in Paderborn. - © Marc Köppelmann
Das Logo von Diebold Nixdorf am Heinz-Nixdorf-Ring in Paderborn. | © Marc Köppelmann

Paderborn/North Canton Neue Sorgen bei Diebold Nixdorf

Der Konzern korrigiert das Jahresziel nach unten und kündigt Sparmaßnahmen an

Paderborn/North Canton. Rund 1.800 Mitarbeiter hat die Diebold-Nixdorf AG in Paderborn. Ob es dabei aber nach den neuesten Zahlen des Mutterkonzerns aus den USA bleibt, erscheint unsicher. In einem Vorbericht teilte der Geldautomatenhersteller mit, dass das zweite Quartal schlechter gelaufen ist als erwartet. Statt fünf Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro) Umsatz erwartet der Konzern nun nur noch 4,7 bis 4,8 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2017. Bereits im ersten Quartal meldete der Mutterkonzern operative Verluste in Höhe von 48,6 Millionen Dollar. Konzernchef Andy W. Mattes erklärte daraufhin, dass er über diese Entwicklung sehr enttäuscht sei. Außerdem sollen weitere Schritte unternommen werden, um die Kostensenkungen zu beschleunigen. Die Sparbemühungen werden daher nun forciert: Bis 2020 sollen nun rund 240 Millionen Dollar (211 Millionen Euro) eingespart werden. Im Dezember 2016 hatte Mattes bekanntgegeben, 1.600 von insgesamt 25.000 Stellen weltweit abbauen zu wollen. Bislang sollen davon aber keine Arbeitsplätze in Paderborn betroffen sein – hier waren bereits zuvor Arbeitsplätze reduziert worden. Ob sich dies nun ändert, ist noch offen. Andreas Bruck, Pressesprecher der Diebold-Nixdorf AG, wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Er verwies auf einen detaillierteren Bericht, der am 19. Juli vorgestellt werden soll.

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