Sortieranlage beim Abfallentsorger Tönsmeier. - © Tönsmeier
Sortieranlage beim Abfallentsorger Tönsmeier. | © Tönsmeier

Porta Westfalica Tönsmeier-Gruppe ordnet Unternehmensführung neu

Ex-CEO Bernd Ranneberg gibt Amt aus gesundheitlichen Gründen ab, bleibt dem Unternehmen aber erhalten

Porta Westfalica. Der Entsorgungs- und Umweltdienstleister muss seine Führungsetage zum 1. Februar umbauen. Jürgen Tönsmeier gibt dann den Vorsitz des Aufsichtsrates an Johannes-Jürgen Albus ab und wechselt als Sprecher in die operative Geschäftsführung des Familienunternehmens. Bernd Ranneberg, der die Tönsmeier Gruppe seit 2014 als CEO geführt hat, wird im Gegenzug einen Sitz im Aufsichtsrat übernehmen. Hintergrund dieses Führungswechsels laut Unternehmen: Bernd Ranneberg muss aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten, soll aber seine fachliche Expertise auch weiterhin in den Dienst des Unternehmens stellen. "Es ist sehr bedauerlich, dass Bernd Ranneberg, der die erfolgreiche Neuausrichtung der Tönsmeier Gruppe in den vergangenen Jahren maßgeblich vorangetrieben hat, für das operative Management nicht mehr zur Verfügung steht", sagte Jürgen Tönsmeier. Er wünsche Ranneberg alles Gute und freue sich auf die Zusammenarbeit "mit dem künftigen Aufsichtsratsmitglied Bernd Ranneberg". Das Familienunternehmen Tönsmeier ist mit einer breiten Leistungspalette europaweit als Umweltdienstleister und Energielieferant tätig. Über 3.500 Mitarbeiter betreuen mit rund 1.100 Fahrzeugen kommunale Auftraggeber, duale Systemträger und Kunden aus Industrie und Gewerbe. Tönsmeier leistet mit über 30 Aufbereitungs-, Sortier- und Recyclinganlagen einen wichtigen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen.

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