Die Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe will sich für die Zukunft digital aufstellen. - © picture alliance / dpa
Die Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe will sich für die Zukunft digital aufstellen. | © picture alliance / dpa

OWL Ostwestfalen-Lippe geht digital in die Zukunft

Fünf von zehn Projekten des vom Land geförderten Handlungskonzeptes „OWL 4.0“ sind gestartet

Bielefeld. Mithilfe der Digitalisierung will Ostwestfalen-Lippe Wachstum und Beschäftigung sichern. Der Startschuss für das Handlungskonzept „OWL 4.0" ist gefallen. Dafür gibt es rund 6,6 Millionen Euro Fördermittel von der EU und vom Land. „Das hat eine große Bedeutung in der regionalen Wirtschaft. Digitalisierung ist für die starken Branchen in OWL das wichtigste Thema", sagt Wolfgang Marquardt, Leiter Innovation und Wissen bei der Ostwestfalen-Lippe GmbH. Diese hat das Handlungskonzept gemeinsam mit 150 Partnern entwickelt. Beim Projektaufruf Regio.NRW des Landes war es erfolgreich. Fünf der zehn Umsetzungsprojekte, die zum Konzept gehören, sind gestartet. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat den Verantwortlichen in der IHK Lippe offiziell die Förderbescheide überreicht. „Ostwestfalen-Lippe ist eine starke und erfolgreiche Region. Die Umsetzung der Vorhaben wird dazu beitragen, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern", so Garrelt Duin. Koordinierung der einzelnen Projekte Herzstück des Konzeptes ist die „OWL Arena 4.0", die in Verantwortung der OWL GmbH liegt. „Damit koordinieren wir die einzelnen Projekte", sagt Marquardt. Ebenfalls bereits gestartet sind „Lebensmittel 4.0" (Food-Processing Initiative), „Klimaschutz, Energie und Bauen 4.0" (Energie Impuls OWL), „Business 4.0" (InnoZent OWL) und „Arbeit 4.0" (OWL Maschinenbau). Drei der noch ausstehenden Projekte sollen in den kommenden Wochen starten: „Industrie 4.0 für den Mittelstand" (OWL GmbH), „Gesundheit 4.0" (Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL), „Smart Country Side" (Kreis Lippe und Kreis Höxter). Noch etwas Zeit brauchen die Konversion des Flugplatzes Gütersloh und der Bildungscampus Herford. „Da sind die Pläne zu den Flächen noch nicht fertig", sagt Wolfgang Marquardt. Beide Projekte grenzen sich nicht nur vom Zeitplan von den restlichen ab; bei ihnen ist der Aspekt der Digitalisierung auch weniger stark erkennbar.

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