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Gepade verkauft: 150 Arbeitsplätze sicher

Lob für Mitarbeiter / Unternehmen soll wachsen

03.04.2014

Delbrück (nw). Der insolvente Delbrücker Polstermöbelhersteller Gepade ist verkauft. Das berichtet Insolvenzverwalter Martin Schmidt. Den Zuschlag erhielt der auf Restrukturierungen spezialisierte Investor Solvesta, der bereits im Vorfeld als finaler Kandidat gehandelt wurde. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mit dem Übergang auf den neuen Eigentümer sollen laut Insolvenzverwalter der Standort Delbrück sowie die verbliebenen 150 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

"Das ist ein guter Tag für Gepade und für die ganze Region", freut sich Schmidt über den gelungenen Verkauf. Es sei "ein starkes Signal", den Standort und die Mitarbeiter unverändert zu übernehmen. Solvesta habe auch schon in den Verhandlungen daran mitgewirkt, den Vertrieb anzukurbeln und die Produktpalette des Unternehmens mit innovativen Ideen weiter anzureichern. Damit habe Solvesta den Grundstein dafür gelegt, dass Gepade in den kommenden Jahren wieder wachsen könne.

"Einer unserer Finanziers ist sehr gut in der Möbelbranche vernetzt, so dass wir damit rechnen, dass unser 100-Tage-Plan für die Stabilisierung von Gepade gelingen wird", sagt Patrik Fahlenbach, Gründer von Solvesta. Er werde zusammen mit Christian Solfronk auch als neuer Geschäftsführer der Gepade Polstermöbel GmbH zeichnen. "Wir gehen aber vor allem davon aus, dass der große Zuspruch des Handels, der uns im Vorfeld signalisiert wurde, nun auch wieder zu entsprechenden Bestellungen führen wird", ergänzt Fahlenbach.

Großen Respekt zollten Schmidt und die neue Geschäftsleitung den Mitarbeitern. "Sie haben in einer für sie sehr schwierigen Zeit der Ungewissheit mehr als 100 Prozent geleistet. Die Mitarbeiter haben einen großen Beitrag dazu geleistet, dass der Verkauf gelingen konnte."


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