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Polizisten mit Schutzhelmen übersteigen eine Mauer. - © picture alliance/dpa
Polizisten mit Schutzhelmen übersteigen eine Mauer. | © picture alliance/dpa

Tödliche Schießerei in Halle (Saale) Rechtsextremist wollte Massaker in Synagoge anrichten

Jüdische Gemeinde: Täter versuchte, die Türen der Synagoge aufzuschießen. Seehofer sieht antisemitisches Motiv. Polizei meldet eine Festnahme. Sicherheitsmaßnahmen in NRW

10.10.2019 | Stand 10.10.2019, 06:31 Uhr

Halle/Bielefeld (dpa/bth). Ein schwerbewaffneter Täter hat versucht, in einer Synagoge in Halle/Saale ein Blutbad unter rund 80 Gläubigen anzurichten. Die jüdische Gemeinde entging an ihrem höchsten Feiertag Jom Kippur nur knapp einer Katastrophe. Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. aus Sachsen-Anhalt wollte nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Mittwochmittag die Synagoge mit Waffengewalt stürmen, scheiterte jedoch.

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