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Von oben: Ein Blick auf das idyllische Bosseborn. - © Jens Reddeker
Von oben: Ein Blick auf das idyllische Bosseborn. | © Jens Reddeker

Höxter Die Foltermorde von Bosseborn (4): Die Nachbarn reagierten nicht

Der kleinste Stadtteil von Höxter hat lediglich 529 Einwohner. Vielen Nachbarn fiel das seltsame Treiben im „Horrorhaus“ auf. Doch keiner unternahm etwas

Jürgen Mahncke
14.11.2016 | Stand 14.11.2016, 06:06 Uhr |

Höxter. Angelika W. und Wilfried W. ziehen 2010, einen Tag vor Weihnachten, in den kleinen, beschaulichen Ort Bosseborn. War es bis dahin eher ruhig im und um das kleine Gehöft, wird es nun geschäftig. Es kommen jetzt immer mehr Autos und halten an. Frauen steigen aus, mit großem und kleinen Gepäck. Frauen verlassen das Gehöft, kehren zurück oder werden nie wieder gesehen. Zwei von ihnen werden in dem Haus zu Tode gequält, anderen gelingt nach schwersten Misshandlungen die Flucht.

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