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Im Gerichtssaal: Insgesamt 19 Opfer-Anwälte gibt es, manche haben nach dem Auschwitz-Urteil einen Revisionsantrag gestellt. Ernst von Münchhausen und Onur Özata (vorne, von links) sowie (hinten von rechts) Thomas Walther, Cornelius Nestler und Manuel Mayer verzichten darauf. Sie wünschen sich ein rasches rechtskräftiges Urteil.  - © dpa
Im Gerichtssaal: Insgesamt 19 Opfer-Anwälte gibt es, manche haben nach dem Auschwitz-Urteil einen Revisionsantrag gestellt. Ernst von Münchhausen und Onur Özata (vorne, von links) sowie (hinten von rechts) Thomas Walther, Cornelius Nestler und Manuel Mayer verzichten darauf. Sie wünschen sich ein rasches rechtskräftiges Urteil.  | © dpa

Detmold Im Auschwitz-Prozess droht eine jahrelange Verzögerung

Einige Nebenkläger-Anwälte erwägen Revision im Detmolder NS-Verfahren, weil sie sich eine Verurteilung Reinhold Hannings als Mittäter wünschen

Silke Buhrmester
27.06.2016 | Stand 26.06.2016, 20:11 Uhr

Detmold. Ein rechtskräftiges Urteil, und das möglichst schnell. Das ist es, was sich die 26 Nebenkläger, die Rechtsanwalt Thomas Walther im Detmolder Auschwitz-Prozess vertreten hat, wünschen. Doch wann die Entscheidung gegen den ehemaligen KZ-Wachmann Reinhold Hanning aus Lage rechtskräftig wird, steht eine Woche nach der Urteilsverkündung in den Sternen.

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