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Bei Giuseppe Fracasso im Hermsburger in Bielefeld können Kunden Kaffee für Bedürftige spenden. Daniela Mujica hat dem Bielefelder Gastronomen von dem Projekt "Suspended Coffee" erzählt. Plakate und Flyer im Imbiss erklären das Prinzip. In der Pizzeria Piccola können Kunden auch Pizza "aufschieben". - © FOTO: SARAH JONEK
Bei Giuseppe Fracasso im Hermsburger in Bielefeld können Kunden Kaffee für Bedürftige spenden. Daniela Mujica hat dem Bielefelder Gastronomen von dem Projekt "Suspended Coffee" erzählt. Plakate und Flyer im Imbiss erklären das Prinzip. In der Pizzeria Piccola können Kunden auch Pizza "aufschieben". | © FOTO: SARAH JONEK

OWL Ein Kaffee kostenlos für Bedürftige

Trend des "Suspended Coffee" hält Einzug in OWL

VON MIRIAM SCHARLIBBE
21.09.2013 | Stand 22.09.2013, 18:41 Uhr

Bielefeld. Es begann in Italien, wo Kaffee quasi als Grundrecht der Menschen angesehen wird. Inzwischen ist das Prinzip der Neapel-Liste weltweit bekannt. In den USA hat sich das System mit dem sogenannten Caffè Sospeso inzwischen fest etabliert. Über das Internet und die sozialen Netzwerke fand die Idee ihren Weg nach Deutschland. Das Prinzip ist einfach: Der Kunde bezahlt beim Café-Besuch nicht nur seinen eigenen Kaffee, sondern lässt beliebig viele weitere auf die Spendenliste setzen. Bedürftige bekommen so ein Gratis-Heißgetränk.

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