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Burkhard Schenke von der BASF-Werksfeuerwehr mit dem Totenkopfsymbol, das im Keller der Commerzbank-Filiale gefunden worden war. Neben ihm die Glasflaschen mit Phosphor und Arsen, die in sicheren Edelstahl-Tonnen verstaut wurden. - © FOTOS: PETER STEINERT
Burkhard Schenke von der BASF-Werksfeuerwehr mit dem Totenkopfsymbol, das im Keller der Commerzbank-Filiale gefunden worden war. Neben ihm die Glasflaschen mit Phosphor und Arsen, die in sicheren Edelstahl-Tonnen verstaut wurden. | © FOTOS: PETER STEINERT

BAD OEYNHAUSEN Gift-Fund legt Bad Oeynhausener City lahm

Bauarbeiter entdecken in Bank-Filiale Arsen- und Phosphor-Behälter

05.06.2012 | Stand 05.06.2012, 07:39 Uhr

Bad Oeynhausen. Giftalarm in der Kurstadt. Für mehrere Stunden wurden am Montag Teile der Bad Oeynhausener Innenstadt gesperrt, nachdem Bauarbeiter im Keller der Commerzbank-Filiale Herforder Straße auf ein Totenkopf-Symbol gestoßen waren. Im Inneren einer Nische fanden sich mehrere Glas-Behälter, die mit "Phoshorus" und "Arsen" beschriftet waren. Vor allem das Arsen-Pulver erwies sich als hochgefährlich. Ein von der Mindener BASF hinzugezogener Chemie-Ingenieur: "Das Pulver heißt Arsenik. 70 Milligramm davon sind für einen Menschen tödlich. Gefunden haben wir 1,5 Kilo."