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Ein Arzt untersucht eine Patientin, die einen Migrationshintergrund hat. - © FOTO: MARIENHOSPITAL DARMSTADT
Ein Arzt untersucht eine Patientin, die einen Migrationshintergrund hat. | © FOTO: MARIENHOSPITAL DARMSTADT

BIELEFELD Migranten sind anders krank

Der kulturelle Hintergrund spielt bei psychischen Erkrankungen eine große Rolle

20.07.2010 | Stand 20.07.2010, 07:18 Uhr

Bielefeld. Der Chinese kennt 500 Ausdrücke für Kopfschmerzen; der Deutsche nur ein paar. "Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen beschreiben Krankheiten unterschiedlich - und haben häufig auch andere Symptome", sagt die Bielefelder Ärztin Solmaz Golsabahi. Sie ist Vorsitzende in einem bundesweiten Verein, der für bessere Versorgung von Psychiatriepatienten mit ausländischen Wurzeln kämpft. Auch andere Organisationen haben erkannt: Migranten brauchen Unterstützung im deutschen Gesundheitssystem.

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