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DETMOLD

Bernd Enke: "Depression ist große Hoffnungslosigkeit"

Der Psychologe und Onkel des verstorbenen Torhüters Robert Enke hält jeden Menschen für gefährdet

06.02.2010 | Stand 05.02.2010, 18:46 Uhr
Der Psychologe Bernd Enke. - © FOTO: LZ
Der Psychologe Bernd Enke. | © FOTO: LZ

Detmold. Mit seinem Selbstmord vor fast drei Monaten löste der unter Depressionen leidende Fußball-Nationaltorwart Robert Enke (32) einen Aufschrei nach mehr Menschlichkeit aus. Doch wirklich geändert hat sich in der Gesellschaft und im deutschen Profifußball bisher nichts, wie Anke Fromme im Interview mit Bernd Enke herausfand. Der 69-Jährige ist Diplompsychologe und Psychotherapeut in Detmold. Sein Bruder Dirk ist der Vater des ehemaligen Torhüters des Fußball-Bundesligisten Hannover 96.