Achim Wippermann ist nicht mehr Erster Beigeordneter von Lübbecke. - © FOTO: TYLER LARKIN
Achim Wippermann ist nicht mehr Erster Beigeordneter von Lübbecke. | © FOTO: TYLER LARKIN

LÜBBECKE Kämmerer Wippermann hat sich verrechnet

Abberufung nach Millionenverlust aus Zinsgeschäft

Lübbecke (fha). Mit der vorzeitigen Abberufung von Achim Wippermann als Erstem Beigeordnetem, Kämmerer und Betriebsleiter der stadteigenen Verpachtungsbetriebe hat der Rat der Stadt Lübbecke gestern mehrheitlich einen personellen Schlussstrich unter die auch überregional bekannt gewordene "Affäre Wippermann" gezogen. Der seit August 2008 beurlaubte Wippermann hatte in seiner damaligen Funktion als Geschäftsführer der stadteigenen Wirtschaftsbetriebe (WBL) mit der Commerzbank ein hochspekulatives Zinsgeschäft ("Swap") abgeschlossen. Einschließlich Folgekosten endete der Ausstieg aus diesem Zinstauschgeschäft für die WBL mit einem Verlust von rund 1,1 Millionen Euro. Einen Teil davon soll Wippermann, der 2004 zunächst für weitere acht Jahre einstimmig wiedergewählt worden war, mittragen. In welcher Höhe, ist noch nicht bekannt.

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