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GÜTERSLOH Fünf Männer verweigern Speicheltest nach Mordfall

29.09.2009 | Stand 29.09.2009, 13:35 Uhr

Gütersloh (lnw). Zwei Wochen nach Beginn des Massenspeicheltests bei den Mordermittlungen in Gütersloh haben bisher fünf Männer eine DNA-Probe verweigert. Sie sollen nun enger in den Fokus genommen und befragt werden, teilte ein Sprecher der Polizei Gütersloh am Dienstag mit. Die Speichelentnahme ist jedoch freiwillig. Insgesamt hat die Polizei bisher 2.000 DNA-Proben von männlichen Anwohnern im Umkreis des Tatorts genommen. Ergebnisse liegen aber noch nicht vor. Die Untersuchungen sollen deshalb wie geplant fortgesetzt werden. Zur Zeit werden DNA-Proben am Rande der Gütersloher Innenstadt genommen.

Die Leiche einer 67 Jahre alten Rentnerin war am 24. Mai in einem Kornfeld in Gütersloh-Blankenhagen entdeckt worden. Am Tatort wurde eine DNA-Spur gefunden, die zweifelsfrei vom Täter stammen soll. "Wir werden auf die fünf Personen zugehen und sie über den Sinn der DNA-Proben noch einmal genau aufklären. Dann schauen wir weiter", sagte der Sprecher der Gütersloher Polizei, Kalla Stehrenberg. Insgesamt sollen bis zu 7.000 Proben der männlichen Anwohner zwischen 14 und 80 Jahren im Umkreis genommen werden. Zuvor waren bereits 1.900 freiwillige Speichelproben aus dem Umfeld des Opfers erfolglos ausgewertet worden.