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Die Kirche Heilig Geist in Münster: Hier fand der umstrittene Gottesdienst statt. - © picture alliance/dpa
Die Kirche Heilig Geist in Münster: Hier fand der umstrittene Gottesdienst statt. | © picture alliance/dpa

Vergebung für Missbrauch gefordert Nach Eklat im Gottesdienst: Pfarrer soll nicht mehr predigen

05.07.2019 | Stand 06.07.2019, 08:47 Uhr

Münster (dpa/lnw) - Nach einem Eklat im Gottesdienst wegen einer Äußerung über Vergebung auch für Priester, die Missbrauch begangen haben, soll der kritisierte Pfarrer in Münster nicht mehr predigen. Bischof Felix Genn habe dem 79-jährigen emeritierten Pfarrer Ulrich Zurkuhlen diesen Wunsch mitgeteilt und gehe davon aus, dass dieser sich daran halten werde, sagte ein Bistumssprecher am Freitag. Es handele sich nicht um ein formales Predigtverbot. Denn die Äußerung sei dem Bistum selbst nicht wörtlich bekannt, es gebe keinen Text. Die Gemeinde hat zu einem öffentlichen Gespräch über die Predigt für Montag eingeladen. Unterdessen verteidigt sich Zurkuhlen.

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