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Ratlosigkeit bei Nacht: Ein bayerischer Polizist sammelt am 25.10.2015 auf der Innbrücke an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Simbach am Inn (Bayern) und dem österreichischen Braunau eine Gruppe von Flüchtlingen. - © picture alliance
Ratlosigkeit bei Nacht: Ein bayerischer Polizist sammelt am 25.10.2015 auf der Innbrücke an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Simbach am Inn (Bayern) und dem österreichischen Braunau eine Gruppe von Flüchtlingen. | © picture alliance

Expedition EU Wie die Flüchtlingskrise zwei Orte an der Grenze zusammenschweißte

Die Orte Simbach (Deutschland) und Braunau (Österreich) verbindet eine Brücke — und mehrere Tragödien. Nach der Flüchtlingskrise 2015 folgte eine Hochwasserkatastrophe, die das Zusammenleben an der Grenze nachhaltig verändern sollte.

Tom Sundermann
23.05.2019 | Stand 23.05.2019, 14:37 Uhr |
Joris Gräßlin

Matthias Schwarzer

Braunau am Inn. An den Herbst 2015 erinnert sich Bernhard Großwieser noch ganz genau. Hunderte Asylsuchende stehen auf der Innbrücke, die das österreichische Braunau und das deutsche Simbach verbindet. Es kommt zu dramatischen Szenen. Stundenlang harren Familien und ihre Kinder an der Grenze aus. Um dem Drama zu entkommen, springen einige sogar in den eisig kalten Fluss.

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