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Kinder, die zum Opfer von Gewalt geworden sind, haben ein erhöhtes Risiko, erneut Gewalt zu erleben. - © Pixabay
Kinder, die zum Opfer von Gewalt geworden sind, haben ein erhöhtes Risiko, erneut Gewalt zu erleben. | © Pixabay

Forschung Risiko: Kinder, die Opfer von Gewalt wurden, werden häufig wieder Opfer

Der Forschungsverbund "Empoweryou", an dem auch die Universität Bielefeld beteiligt ist, untersucht, wie dem Risiko erneuter Gewalterfahrungen entgegengewirkt werden kann.

Leandra Kubiak
15.05.2019 | Stand 15.05.2019, 17:51 Uhr

Bielefeld. Menschen, die in ihrer Kindheit Opfer von Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch geworden sind, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens erneut zum Opfer zu werden. Das Phänomen nenne sich Reviktimisierung, erklärt Nina Heinrichs von der Universität Bremen. Häufig betroffen sind Kinder, die in Pflege- oder Adoptivfamilien leben, da diese in ihrer Ursprungsfamilie oft Schlimmes erlebt haben.

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