Winterzeit 2018: Im Oktober werden die Uhren umgestellt. - © pixabay
Winterzeit 2018: Im Oktober werden die Uhren umgestellt. | © pixabay

Zeitumstellung Winterzeit 2018: Wann wird die Uhr umgestellt?

In der Nacht zum 28. Oktober werden die Uhren umgestellt

Angela Wiese

Bielefeld. Die helle Jahreszeit ist vorbei, die Tage werden allmählich kürzer und die Winterzeit beginnt. Das heißt auch: Die Uhren müssen umgestellt werden. In der Nacht zum 28. Oktober ist es soweit. Wann werden die Uhren umgestellt? Wenn es um die Umstellung auf Winterzeit geht, wird immer am letzten Sonntag im Oktober an der Uhr gedreht. Das ist 2018 der 28. Oktober. Wie wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt? Viele Menschen stellen sich vor der Umstellung auf die Sommer- oder die Winterzeit jedes Jahr dieselbe Frage: In welche Richtung muss der Zeiger gedreht werden? Zur Winterzeit gilt: Die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt. Merksätze zur Zeitumstellung 2018 "Immer zum Sommer hin: Im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst eine zurück." "Bei der Zeitumstellung ist es wie mit den Straßencafés: Im Sommer werden die Stühle vor das Café gestellt, im Winter kommen sie zurück ins Lager." "Zeitumstellung funktioniert wie das Thermometer: Im Frühjahr plus, im Winter minus." "Sommer vor, Winter hinter." Auswirkungen vor allem auf Babys Wenn die Uhren am 28. Oktober 2018 von 3 auf 2 Uhr umgestellt werden, ändert sich der Schlaf- und Wach-Rhythmus. Vor allem Babys in den ersten sechs Monaten haben Probleme damit, wenn sich zeitliche Abläufe ändern. Die Folge: Die Kinder sind unausgeschlafener und quengeliger. Bis sich die Babys daran gewöhnt haben, kann es bis zu einer Woche dauern. Eltern können es ihren Babys etwas leichter machen, indem sie die Zeitumstellung Schritt für Schritt vorwegnehmen. Viel Kritik an der Zeitumstellung Die meisten Deutschen würden die Zeitumstellung gerne abschaffen. Eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse DAK 2016 kam zu dem Ergebnis, dass drei von vier Befragten die Zeitumstellung für sinnlos halten. Fast 80 Prozent fühlten sich durch die Umstellung schlapp und müde. Auch aus anderen EU-Staaten wurde Kritik laut. Deshalb können Europäer noch bis Donnerstagabend an einer EU-weiten Umfrage zum Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit teilnehmen. Das Ergebnis wird keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Regelung haben. Laut EU-Kommission könnte es aber Grundlage für einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Zeitumstellung werden, dem sodann die einzelnen EU-Staaten und das Europaparlament zustimmen müssten. Die Zeitumstellung ist 1980 eingeführt worden, um Energie zu sparen. Auch gegen dieses Argument finden sich viele Kritiker, denn ob das Ziel erreicht wird, ist fragwürdig. Das Umweltbundesamt zum Beispiel sagt, die Zeitumstellung spare keine Energie. Zwar werde im Sommer abends weniger oft das Licht eingeschaltet. Im Frühjahr und Herbst jedoch wird in den Morgenstunden mehr geheizt. Das hebe sich gegenseitig auf.

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