Lebensgefährlicher Aufenthaltsort: Bahnschienen. - © picture alliance / ZB
Lebensgefährlicher Aufenthaltsort: Bahnschienen. | © picture alliance / ZB

Dettingen Streckensperrung: Paar will Filmshooting auf Bahngleisen machen

Bahn kann Schadenersatz geltend machen

Dettingen am Main/Tarp (dpa). Weil ein junger Mann seine Freundin auf Bahngleisen filmen wollte, hat die Bahn die Strecke zwischen Aschaffenburg und Frankfurt am Main sperren müssen. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, entdeckte ein Bahnmitarbeiter per Kamera die beiden 18-Jährigen am Donnerstagabend auf den Gleisen nahe Aschaffenburg und veranlasste sofort die Sperrung. Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang, es sei lebensgefährlich, Bahngleise zu betreten. Außerdem kann die Bahn bei Streckensperrungen Schadenersatz geltend machen. Während des Einsatzes war die Strecke für etwa 20 Minuten gesperrt, es kam zu Verspätungen. Zu Fuß auf den Gleisen Richtung Dänemark In Schleswig-Holstein störte ein Fußgänger am Freitagmorgen den Bahnverkehr zwischen Neumünster und Flensburg. Der 25 Jahre alte Marokkaner lief auf den Gleisen Richtung Norden, wie die Bundespolizei mitteilte. Vermutlich war er auf dem Weg nach Padborg in Dänemark, wie ein Polizeisprecher sagte. Zumindest habe er dieses mehr als 20 Kilometer entfernte Ziel auf einem Zettel notiert. Die Bahnstrecke wurde für 50 Minuten komplett gesperrt, nachdem ein Regionalzug und ein Güterzug wegen des Fußgängers Schnellbremsungen einleiten mussten. Zwei Streifenwagen der Bundespolizei suchten den Bereich ab und holten den jungen Mann aus dem Gefahrenbereich. Fünf Züge waren von der Streckensperrung betroffen. Auf den Mann wartet jetzt eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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