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Bundeskanzlerin Angela Merkel in (China) - kurz nachdem die ersten Hochrechnungen der Landtagswahl veröffentlicht wurden. - © dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel in (China) - kurz nachdem die ersten Hochrechnungen der Landtagswahl veröffentlicht wurden. | © dpa

Nachrichten AfD hängt CDU in Mecklenburg-Vorpommern ab - Rot-Schwarz aber vorn

AfD erreicht 21 bis 21,5 Prozent - und ist nun in neun Landesparlamenten vertreten

04.09.2016 | Stand 04.09.2016, 23:16 Uhr

Schwerin (dpa). Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern trotz schwerer Verluste gewonnen und kann weiterregieren. Der bisherige Koalitionspartner CDU kassierte eine bittere Niederlage und musste erstmals die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Die Rechtspopulisten profitierten ein Jahr nach der Öffnung der Grenzen vom Unmut der Bürger über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die im Nordosten ihren Wahlkreis hat. Die Grünen scheiterten nach deutlichen Einbußen knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Die rechtsextreme NPD flog ebenfalls aus dem Landtag, dem letzten, in dem sie noch saß. Auch die FDP schaffte es nicht ins Parlament. Die Linke verzeichnete starke Verluste.

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