EuGH-Urteil: Kündigung wegen zweiter Ehe kann verbotene Diskriminierung sein

Ein katholischer Arbeitgeber hatte einen Düsseldorfer Chefarzt gekündigt, weil der zum zweiten Mal geheiratet hatte

Luxemburg/Düsseldorf (epd). Die Kündigung eines leitenden Mitarbeiters durch einen katholischen Arbeitgeber wegen dessen zweiter Ehe kann nach EU-Recht eine verbotene Diskriminierung darstellen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg zum Fall eines katholischen Chefarztes aus Düsseldorf.