Alt und Jung vereint: Die Nachbarschaft Paderborn-Ost. An der Tafel der steht Vorstand: Jess Ralston (h.r.), Sigrid Pape (Leitung St. Vincenz, v.r.),Daniel Pohl (h.r.) und Ilse Brücke (v.r.). - © Marc Köppelmann
Alt und Jung vereint: Die Nachbarschaft Paderborn-Ost. An der Tafel der steht Vorstand: Jess Ralston (h.r.), Sigrid Pape (Leitung St. Vincenz, v.r.),Daniel Pohl (h.r.) und Ilse Brücke (v.r.). | © Marc Köppelmann

OWL Paderborner Nachbarschaftsprojekt engagiert sich im Stadtteil

Nominiert für den PSD-Bürgerpreis (1): Der Verein Nachbarschaftshilfe Paderborn-Ost ist aus einem Bürgerverein hervorgegangen / Heute arbeiten mehrere Gruppen an der Verbesserung der Lebensqualität im Quartier

Paderborn. Der Verein Nachbarschaft Paderborn-Ost möchte gern seine Öffentlichkeitsarbeit optimieren, sagt Daniel Pohl. Daher kam den Ehrenamtlichen die Ausschreibung des PSD-Bürgerprojekts „Meine Nachbarschaft heute und morgen" gerade recht. Die Vereinsmitglieder haben sich beworben sind sind jetzt mit drei weiteren Vereinen aus Ostwestfalen-Lippe in der Finalrunde. Die etwa 70 Mitglieder des Vereins wollen die soziale Lebensqualität im östlichen Stadtgebiet von Paderborn verbessern. Im St.-Vincenz-Altenzentrum kann der Verein kostenlos Räume nutzen. „Es ist eine Win-Win-Situation, dass der Verein bei uns eingezogen ist", sagt Sigrid Pape, Leiterin des Altenzentrum. „Das Zentrum und die Bewohner profitieren von den Veranstaltungen der Nachbarschaft." Die Nachbarschaft Paderborn-Ost ist aus dem Bürgerverein Benhauser Feld hervorgegangen, der sich 1974 gegründet hatte. Dieser wollte sich vor fünf Jahren auflösen, weil er keine neuen Mitglieder mehr finden konnte. Seit April 2015 hat die Nachbarschaft Paderborn-Ost die Nachfolge angetreten und ist in die Quartiersarbeit eingestiegen, erläutern Daniel Pohl, Jess Radston, Ilse Brücke und Barbara Isenberg. Reger Zulauf Zweimal in der Woche ist der Treff im Altenzentrum geöffnet. „Und wir verzeichnen einen regen Zulauf", freuen sich die Vorstandmitglieder. Dort treffen sich auch Arbeitsgruppen, die sich beispielsweise um das soziale Miteinander, die Infrastruktur im Viertel, um Wohnen und Garten oder um die Internetpräsenz des Vereins kümmern. Wenn der Verein von der PSD-Bank, deren Medienpartner die Neue Westfälische ist, mit einem Förderpreis bedacht wird, möchten die Vorstandsmitglieder gern die Öffentlichkeitsarbeit optimieren. Dazu wünscht sich der Vorstand drei Infokästen, die im Quartier aufgestellt werden sollen, um über Termine, Arbeitstreffen, Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins zu informieren. Eine auffällige Beschilderung zu den Vereinsräumen hätte sich die ehrenamtliche Vereinsführung ebenfalls gern. Unterstützung brauchen die Mitglieder auch bei der vierteljährlich erscheinenden Stadtteil-Zeitung, mit der sie Präzens im Quartier zeigen. Als Ablösung für die bisher verteilten Handzettel wünscht sich die Nachbarschaft Paderborn Ost innovativ gestaltete Flyer und ein einheitliches Vereinsdesign. „Damit wollen wir einen Wiedererkennungswert im Quartier erreichen", sagt Daniel Pohl. „Dafür brauchen wir professionelle Hilfe." Da der Verein sich für die zweite Runde qualifiziert hat, ist ihm eine Grundförderung von 1.000 Euro sicher. Diese kann von der Jury aber noch aufgestockt werden.

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