Das Bürgergeld kommt - und mit ihm neue Sorgen und Probleme. - © dpa
Das Bürgergeld kommt - und mit ihm neue Sorgen und Probleme. | © dpa

NW Plus Logo Grundsicherung Das Bürgergeld kommt - doch Hartz IV ist damit noch lange nicht vergessen

Die Ampelkoalition verspricht durch das neue Bürgergeld einen Kulturwandel. Langzeitarbeitslose sollen besser qualifiziert und dann in gute Jobs vermittelt werden. Allerdings birgt das System viele Schwierigkeiten.

Alisha Mendgen
Eva Quadbeck

Bundestag und Bundesrat werden an diesem Freitag endgültig grünes Licht für das neue Bürgergeld geben. Es wird das bisherige Hartz-IV-System ablösen. Die Regelsätze werden zum 1. Januar 2023 steigen - für einen Single um rund 50 Euro von 449 auf 502 Euro pro Monat. Die Vermittlung in den Arbeitsmarkt soll künftig besser laufen, mehr Wert auf Aus- und Weiterbildung der Betroffenen gelegt werden. Wer Bürgergeld bezieht, soll besser dastehen. Der Praxistest beginnt ab dem kommenden Jahr. Wegen der zahlreichen Änderungen auch für die Vermittlung von Arbeit und die aktuell bereits hohen Auslastung der Jobcenter sollen die Neuregelungen zur Integration in den Arbeitsmarkt erst zum 1. Juli 2023 in Kraft treten. Was sich noch ändert.

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