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Auf die Kritik auch aus der eigenen Partei soll Bundeskanzler Olaf Scholz kaum reagiert haben. - © picture alliance/John Macdougall
Auf die Kritik auch aus der eigenen Partei soll Bundeskanzler Olaf Scholz kaum reagiert haben. | © picture alliance/John Macdougall

Lockerungen Vorwurf des Alleingangs: Länder laufen Sturm gegen Corona-Pläne des Bundes

Von Sonntag an soll nach dem Willen der Ampel im Bund die Corona-Politik drastisch gelockert werden. Obwohl die Zahlen wieder in die Höhe schnellen. Die Länderchefs finden klare Worte.

17.03.2022 | Stand 17.03.2022, 17:40 Uhr

Berlin (dpa). Parteiübergreifend haben die Länder dem Bund bei der Ministerpräsidentenkonferenz einen verantwortungslosen Alleingang in der Corona-Politik vorgeworfen. „Heute werden zwei Jahre gemeinsame Wegstrecke beendet“, sagte etwa der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach Angaben von Teilnehmern am Donnerstag bei der Videoschaltkonferenz von Bund und Ländern. Das Vorgehen des Bundes treffe die Länder ins Mark, „die Länder, die seit Jahren hart arbeiten, um Leben zu retten“.

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