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Flüssigerdgas wird unter Druck tiefgekühlt, flüssig per Schiff transportiert, angelandet, erwärmt, „regasifiziert" und dann in die Netze eingegeben. - © picture alliance / Zoonar
Flüssigerdgas wird unter Druck tiefgekühlt, flüssig per Schiff transportiert, angelandet, erwärmt, „regasifiziert" und dann in die Netze eingegeben. | © picture alliance / Zoonar

Krieg in der Ukraine Scholz kündigt Bau von Flüssigerdgas-Terminals in Deutschland an

Mögliche Standorte sind Brunsbüttel und Wilhelmshaven. Umweltverbände sind gegen ein deutsches LNG-Terminal.

27.02.2022 | Stand 27.02.2022, 17:29 Uhr

Berlin. Die Energieversorgung Deutschlands soll als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine unabhängiger von russischem Erdgas werden - auch mit eigenen Terminals für Flüssigerdgas (LNG). Bundeskanzler Olaf Scholz sagte am Sonntag bei einer Sondersitzung des Bundestags, die Bundesregierung habe die Entscheidung getroffen, zwei LNG-Aufnahmestellen in Brunsbüttel und Wilhelmshaven an der Nordsee schnell zu bauen. „Wir werden umsteuern, um unsere Importabhängigkeit von einzelnen Energielieferanten zu überwinden."

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